Hans Schüttler

Radiosendung im NDR über die CD Veroeffentlichung Seepferdchen und Flugfische mit Texten von Hugo Ball am 12.02.17

Hans Schüttler erstellte diese Komposition für die NDR Big Band und dem Sprecher Reinhard Lippert. Die Leitung hatte Andreas Cessak.

Hans Schüttler auf der krimi nordica, NDR TV Beitrag 2.11.2013

 

 

Talking Sounds

 

 

 

Amerikanische Radiosendung über die Hörspielarbeit von Hans Schuettler, gesendet am 13.9.13 auf Wavefarm Freq 103,9                                           .

Anlass war der Vortrag, Workshop und das Konzert im Harvestworks Studio, New York, Broadway,  Manhatten, am 6.7.13 und am 7.7.13

 

 

Musikproduktion für Hörspiele und Film

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

                                                                                                 Radiosendung im Studio von Radio Moskau 1991zusammen mit Heinz Erich Gödecke und Nick Dimitriev                                                                                                                                                                                                                                                                                          

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Hörspielproduktion im NDR Studio 2010 mit dem Regisseur Norbert Schaeffer

 

Inszenierte Hörstücke und konkrete Hörspiele

Die konkreten Hörspiele von Hans Schüttler entstehen im einem Prozess. Sie sind vergleichbar mit einem Livemitschnitt, in dem nicht unterbrochen wird, sondern an einem Stück das Werk gespielt wird.
Auf diese Weise bringe ich meine Erfahrungen als Musiker und Komponist mit ein. Nachdem die aufwendigen Vorbereitungen getroffen werden wie z.B. das Erstellen von Geräusch und Sprachaufnahmen, das Installieren von elektronischen Klangbausteinen, Plattenspieler und Radios etc. wird das Hörspiel am Mischpult, am Klangmodul und/oder am Plattenteller in einem Durchgang erstellt. Plattenspieler, Radio oder andere Medien werden aus ihren üblichen Funktionszusammenhang gestellt und als Musikinstrumente oder Lärmerzeuger benutzt.

Als Vorlage für das Hörspiel dient eine Skizze, in der auch Freiraum für Unvorhersehbares ist. Es gibt keine nachträgliche Nachbearbeitung. Nur so bleibt die ursprüngliche Energie und Authentizität gewahrt. Texte werden nach ihren klanglichen Eigenschaften hin verarbeitet.

Hörspiele über das Mittelalter sind zusammen mit dem Regisseur Wolfgang Stockmann entstanden, die im Schloss Tirol seit 2003 in mehreren Räumen aus Audiostationen oder als Klang Raum Installationen zu erleben sind.

Mit dem Bratschisten Reinhard Lippert ist 1994 das Hörspiel Auto entstanden. In einem Haus direkt an der Hauptverkehrsstraße von Stade nach Hamburg wurde bei geöffneten Fenster das Hörspiel aufgenommen.
Mithilfe von Bratsche, Akkordeon, analogen Klangbausteinen, Papier und Plastikfolien wurde der eindringende Autolärm nachgeahmt, verstärkt oder es wurden ihm vergebliche Akzente dagegengesetzt.

 


Hans Schüttler (Klavier) und Reinhard Lippert (Bratsche)

2009 im NDR Studio. Musikaufnahmen für die Produktion

Leben und Schicksal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die folgenden Hörspiele (NDR,Deutschlandradio Berlin u.a.) hat Hans Schüttler die Musik komponiert und produziert:

 

Richards Füße

Autor - Ben Paradise                                                                                                                                                              Regie – Norbert Schaeffer
Produktion Deutschland Radio Berlin 2001

 

Träume

Träume, Neuproduktion des Hörspiels von 1951 von Günther Eich
Regie: Norbert Schaeffer
Epilog von Hans Schüttler
Deutscher Hörbuchpreis 2008 in der Kategorie „Beste Fiktion“,
Hörspiel des Monats Januar 2007
NDR Produktion 2007


… Die sparsame akustische Inszenierung von Eichs heute noch aktuellen Visionen verstärkt ihre beklemmende Wirkung -- welche bereits bei der Erstproduktion 1951 auftrat. Das belegt die Frühst-Wirkungsgeschichte: die Höreranrufe während der Erstsendung. Hans Schüttler hat sie in einer originellen Klangkomposition selbstreferenziell als Epilog und 6. Traum der Neuproduktion angefügt…
Aus: Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

… Eichs Träume sind genauso mit Body Snatchers verwandt, und ursprünglich hat ebendiese Mischung aus BMovie und großem Sinnbild so verstört. Umso unheimlicher, wenn es auch so klingt. Als Epilog hat Hans Schüttler die Hörerstimmen von 1951 gesampelt, »schweinemäßig ist das / ein Skandal / schweinemäßig / ist ja nicht zu glauben, was Sie dem Publikum bieten / schweinemäßig ist das«. Nicht der schlechteste Weg, diesem wichtigen Stück nachzuträumen.
Aus: Die Zeit: 15.2.07



 

Warum Du mich verlassen hast

zweiteiliges Hörspiel
NDR Produktion 2007
Autor Paul Ingendaay, Regie: Norbert Schaeffer

 

Kein Tag für Helden

Autor    Christoph Ernst,    Regie Ulrich Lampen
NDR Produktion 2009

 

Leben und Schicksal

4 teiliges Hörspiel
Autor:  Autors Wassili Grossman   , Regie: Norbert Schaeffer
NDR Produktion 2009
Kompositionen für Klavier, Bratsche, Akkordeon und Theremin
5. Dez. 2009 – Hörspiel des Monats

 

Hans Schüttler - Klavier, Aufnahmen im NDR Hörspielstudio

 

Nachglühen

Autor Jan Böttcher, Regie: Alice Elstner
Musikkompositionen  zusammen mit Heinz Erich Gödecke
Für Posaune, Perkussion, Elektronik und Theremin
NDR Produktion 2009

 

Die Störenfriede

Autorin: Marion Aubert, Regie: Ulrike Brinkmann
Produktion Saarländischer Rundfunk 2008,

Hörspiel des Monats Februar 2009
… Dabei treffen Autorin und Schauspieler einen so heutig frustrierten und oft sarkastischen Ton, dass der Hörer sich nicht allzu weit entfernt von ihrem kranken Königreich wähnen kann. Lars Rudolph als kunst- und liebesambitionierter Barde, der Fiedler Reinhard Lippert, eine moderne Märchenmusik von Hans Schüttler und ein minimalistisches Sounddesign tragen amüsant bei zu einer herrlich fatalen, unverschämt lustigen Märchenstunde über Gehorsam und Begierde, „über heute“…
Aus der Begründung der Jury

 

Radio Tatort

Für den Hamburger Radiotatort hat Hans Schüttler die musikalische Leitung und für diese Serie das Jack Garthmann Trio gegründet mit
Hans Schüttler – Klavier
Björn Lücker - .Schlagzeug
Andre Schulz – Kontrabass

 

Das Jack Garthmann Trio im NDR Studio

 

Jack Garthmann ist der Verdeckte Ermittler der Serie, der eng mit der Kripo Hamburg zusammenarbeitet. Um an Informationen über verdächtige Personen zu bekommen, spielt er in entsprechenden Establissements, schummrigen Kneipen und Kreuzfahrtschiffen oder nimmt sogar auch mal Auftragskompositionen  von vermeintlichen Mördern an (Die gelben Laster).

Folgende Serien sind bereits produziert worden:
NDR Radio Tatort, Dramaturgie Hilke Veth:
Schmutzige Wäsche
Autor Frank Göhre, Regie Norbert Schaeffer,
NDR Produktion 2008

 

Tod eines Tauchers

NDR Produktion 2008
Autor Matthias Wittekindt, Regie Norbert Schaeffer

 

Die Gelben Laster

NDR Produktion 2009,
Regie Norbert Schaeffer, Autor Matthias Wittekindt

 

Störtebeckers Rache

NDR Produktion 2010,
Regie Norbert Schaeffer, Autor Matthias Wittekindt

 

Schlick

NDR Produktion 2010
Autorin: Elisabeth Herrmann, Regie: Sven Stricker


 

Totalverlust

NDR Produktion 2011,
Regie: Sven Stricker, Autor Matthias Wittekindt

 

Versunkene Gräber

NDR Produktion 2011
Autorin: Elisabeth Herrmann, Regie: Sven Stricker

 

 


Filmmusik


Die So genannten Bremer Stadtmusikanten , Regie: Franz Winzentsen
Arte TV gesendet: 23. Juni 2011

Der Elektroheiler, Regie: Franz Winzentsen

 

 

Zeitungsartikel (Harburger Rundschau) über die Hörspielproduktion Nachglühen:

Ein Tag im NDR-Studio

Wie ein Musiker und Komponist arbeitet: Jugendreporterin schaut ihren Vater über die Schulter
STADE. Jugendreporterin Luise Schüttler (12) aus Stade wollte wissen, wie ein Hörspiel entsteht. Da ihr Vater Hans Schüttler Musiker und Komponist ist und eine seiner Produktionen beim NDR in den Ferien stattfand, durfte sie ihn begleiten.
Ich biege mit meinem Vater in die private Straße des NDR ein. Viele Gebäude säumen unseren Weg. Ich habe schon völlig die Orientierung verloren, als wir vor einem dieser Gebäude stehen bleiben und eintreten. Nun sind wir im Studio 8. Ich werde freundlich von der Regisseurin Alice Elstner und den anderen Mitarbeitern begrüßt. Das Studio besteht aus fünf Räumen. In einem Raum sitzt die Regisseurin mit der Tontechnikerin, dem Tonmeister und dem Regieassistenten. Der Tonmeister hat gleich drei Bildschirme vor sich stehen. Der Regieassistent nur einen. Nur die Regisseurin nicht. Sie hat das Drehbuch vor sich liegen.
Über einen großen Bildschirm, der an der Decke angebracht ist, wird der Aufnahmeraum für die Musiker gezeigt. Aber der Aufnahmeraum ist doch gleich nebenan. Warum dann der Bildschirm? Ich erfahre, dass man ja schlecht im Aufnahmeraum Anweisungen geben kann, wenn doch dort alles aufgenommen wird. Klingt logisch. Nun schaue ich mir den Aufnahmeraum von innen an. Ein Synthesizer, ein Theremin, eine Bassposaune eine große Rahmentrommel und Perkussionsinstrumente stehen hier.
Jetzt muss ich wieder zu der Regisseurin, denn die Aufnahme beginnt. Über den Bildschirm kann ich sehen, wie sich die beiden Musiker, mein Vater und sein Kollege Heinz Erich Gödecke, Kopfhörer aufsetzen. Über die Kopfhörer hören sie den Hörspieltext und die Anweisungen der Regisseurin. Sie spricht über ein Mikrofon mit den Musikern. Schließlich teilt die Regie mit: "Wir sind auf Aufnahme."
Der schon vorher aufgenommene Hörspieltext wird abgespielt und die Musiker müssen dazu spielen. Heinz Erich Gödecke spielt Bassposaune, Rahmentrommel und Perkussion, mein Vater Synthesizer und Theremin. Ein Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument, bei dem die Tonhöhe mittels einer Antenne durch Handbewegungen erzeugt wird.
Die beiden Musiker sollen improvisieren und mit dem Text spielen. So lautet die Anweisung. Zu einer bestimmten Szene raschelt Heinz laut mit Papier oder kratzt über Eisen. Erzählt der Erzähler im Hörspiel über die Vergangenheit, wird die Posaune mit einem Vocoder elektronisch verfremdet - in der Gegenwart aber nicht. Ich finde die Musik ungewöhnlich, aber spannend und schön.
So geht es den ganzen Morgen und Nachmittag. Der Text wird abgespielt und die Musiker experimentieren. Die Regie entscheidet dann, ob die Musik zum Text gepasst hat oder noch mal wiederholt werden muss. Wenn die Musik in Ordnung ist, geht es weiter mit der nächsten Szene.
Insgesamt dauert das alles rund sechs Stunden. Danach bin ich ziemlich fertig und auch ein bisschen froh, endlich zu fahren.

 

 

Wie ein Hörspiel entsteht, erfährt Jugendreporterin Luise Schüttler im NDR-Studio.
Hörspiel „Nachglühen“

 

 

 

Das Hörspiel „Nachglühen“ ist nach der Vorlage des gleichnamigen Buches von Jan Böttcher entstanden. Es handelt von zwei Männern, die 17 Jahre nach der Wende wieder in ihr kleines Dorf direkt an die Elbe zurückkehren, um den kranken Großvater zu pflegen. Dort steigen dann wieder die Erinnerungen von der Zeit in der DDR auf. Das kleine Dorf lag 40 Jahre lang abgeschottet im Grenzgebiet. Es geht um Verrat, Freundschaft und die alten Erinnerungen aus der Zeit der DDR. Das Hörspiel ist 75 Minuten lang und wird am Mittwoch, 11. November, um 20 Uhr auf NDR Kultur ausgestrahl