Soundmonaden
Ein Musiktheater mit Barockmusik und Alltagsklängen mit Installation zum 300sten Geburtstag des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz.
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Bei diesem Barocken Prunkstilleben mit Nautiluspokal und Hummer von Abraham van Beyeren ist alles zuviel.
Die Speisen fallen schon aus dem Bild heraus. Die Grenze des Bilderrahmens wird gesprengt.
Stillleben Barock jpg
Genauso ist es auch bei meinen Soundmonaden.
Die Bühne ist überfüllt mit Gegenständen, Spielsachen, Soundmodulen und Instrumenten. Alles ist zuviel.
In den Comiczeichnungen wird dies gezeigt. Die Idee der Monade von Leibniz wird hier dargestellt und als Kompositionsanweisung umgesetzt.
2 Zeichnungen Soundmonaden jpg
Auch die Regieanweisungen zur Soundbearbeitung in Echtzeit sind als Comic Partitur festgehalten:
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Hier sind einige wissenschaftliche Untersuchungen und Skizzen zur Erforschung der Wahrnehmung (Perzeptionen) nach Leibniz. Das Prelude des Barockkomponisten Louis Coperin wird hier aus dem weißen Rauschen herausgefiltert. Diese bilden die Grundlage meiner Komposition:
Zeichnungen Perzeptionzustände jpg
Die Soundmonaden fanden als Klavierkonzert in Hannover und in der Galerie N in Nienburg statt.
Der elektronische Barockgenerator erklang im Salon Sophie Charlotte:
Barockgenerator mp3 jpg
Hier ging es um ein philosophisch wissenschaftliches Experiment, das als Performance und Klangexperiment hörbar gemacht wurde. Die Monade ist nach Leibniz eine in sich abgeschlossene Substanz.
Wie Substanzen wahrgenommen werden, haengt vom Betrachter und seiner Wahrnehmung ab (Perzeptionen).
Ich habe die Monaden mit Sound gefuellt und als Performance und Installation aufgeführt.